ANIMALIA
 
 
 
 
Tiere hab ich immer schon geliebt, und soweit ich mich erinnern
kann,  hatten wir auch immer einen oder mehrere Vierbeiner zu Hause.
 
 
 
 
Wuschel
 
Angefangen hat alles mit unserem ersten Hund Wuschel, einem
schwarzen Pudel-Hirtenhund-Mischling. Mit diesem Vierbeiner
bin ich grossgeworden, er war unser Familienhund.
 
 
 
Unzählige Kleinviecher folgten: Mein erster Hamster Winni, und zeitgleich die Hamsterdame Susi von meinem Bruder.  Meine Mutter hat uns (vor allem mich, denke ich) immer ermahnt, die beiden bloss nicht zusammenzulassen! Hamster sind Einzelgänger! Die streiten bloss!
 
 
 ...von wegen...
 
 ...die haben so schön gespielt....
...und kurz darauf hatten wir sieben!
 
Einen hat mein Bruder behalten, einen "Halbteddyhamster", und  weil er immer so gehüpft ist, bekam er den sinnigen Namen "Frosch".
 
 
Purzel
 
Später dann hatte mein Bruder nochmal einen Teddyhamster, Purzel....aber der war schon fast mehr meiner...
 

 
Nach den Hamstern kamen Meerschweinchen, erst eine langhaarige Lady namens Hetty, der sich bald ein beige-weiss geflecktes Rosetten-Mädel namens Linda hinzugesellte. Dann verstarb Hetty leider, und Linda
war sehr einsam...was zur Anschaffung der rassigen, schwarzen Mona Lisa führte. Dann verstarb Linda, und Mona Lisa war einsam....
 
 
Linda
 
Statt immer wieder ein neues Meerschweinchen anzuschaffen, wurde von einer Freundin ein Zwergkaninchen "ausgeliehen" und kurzerhand zur einsamen Mona Lisa gesellt. Naja, ok, heute weiss ich auch, dass man das besser nicht tut...aber ich dachte halt, so sind beide nichtallein, und überall hat man Kaninchen und Meerschweinchen zusammengehalten.
 
 
Nelita und Mona Lisa
 
Mona Lisa ist auch gestorben, und übrig blieb Nelita, das Filterkaninchen (alter Familienwitz...), aber eben auch wieder einsam... bis ich aus dem Stall, in dem mein zweites Pflegepferd Fortuna stand, das Böbbele mitgebracht hab....Richtig verstanden haben sich die zwei allerdings nicht, Böbbele hatte, wie es sich für einen ordentlichen
Rammler gehört, immer nur eins im Sinn - und danach stand Nelita der Sinn nun überhaupt nicht!!!! Ich habe die beiden übrigens wieder in Tanja's Hände übergeben, wo sich Böbbele dann irgendwann mit einer Katze angefreundet hat, die sich ihm gegenüber wohl nicht ganz so spröde verhalten hat!
 
 
 
Micky (das schwarz-weisse unten rechts...)
 
Unvergessen ist auch Micky, die Tanzmaus, die nicht tanzte, sondern sprang! Micky war ein Überbleibsel aus dem alljählichen Schulmäusezuchtversuch, klar dass ich eine haben wollte, und auch bekommen habe. Tanzmäuse drehen sich eingentlich die ganze Zeit im Kreis aufgrund eines Defekts im Innenohr, das hat Micky aber keiner gesagt....er ist gesprungen! Und zwar immer raus aus dem Auqarium, dass ihm als Käfig diente (da er bei den Hamsterkäfigen zwischen den Stäben durchgepasst hat, und damit er nicht abhaut...)..naja, mein Uropa hat dann einen passenden, luftdurchlässigen Deckel gebastelt! Micky ist auch unvergessen als Maus mit dem Katzenfloh, das arme Tier ist beinahe draufgegangen, aber mit Flohtablette, Apfelspalte & Messer (zweimal über die Tablette schaben) sind wir des Flohes Herr geworden, und Micky hat überlebt!
 
 
 
Lemmy und Maus
 
Paralell zu der Meerschweinchengeschichte gab es dann ja auch noch die Ratten. Lemmy, der dicke Graue, war ein Geburtstagsgeschenk, aber er durfte dort nicht bleiben - Muttern war strikt dagegen! Nun, meine nicht, und so zog Lemmy mit seiner Rattenfrau "Maus" bei uns ein. Auch hier - Männlein, Weiblein, - gab es Nachwuchs...aber zum Glück nur einmal! Alle Rattenkinder wurden in gute Hände vermittelt! Nach dem Ableben der beiden ersten Ratten kam für eine Weile noch Elvis zu mir, ein aparter weisser Herr mit schwarzem Kopf und einem schwarzen Rückenstrich (- mir und unserem Tierarzt unvergessen als "Elvis mit dem Pickel").
 
 
 
 
Ina (mit Kaffeeflecken...)
 
Apropos Fortuna - obwohl sie mir nicht gehört haben, sollten - allen voran meine geliebte Ina - auch meine Pflegepferde kurz Erwähnung finden. Mein erstes Pflegepferd war die Württembergerin Ina, laut ihrer Besitzerin ein "Problempferd", für mich immer problemlos zu handhaben und heissgeliebt. Nachdem ich sie aufgrund von diversen Problemen im Stall aufgeben musste auch weil die Besitzerin sie verkaufen wollte, bekam ich ein wenig später die Stute Fortuna in Pflege - und die war schon eher ein "Problempferd", zumindest war sie ganz schön ausgeflippt. Da war der letzte im Bunde, der Haflinger Moritz, schon ganz anders - eher ruhig und gemütlich,
obwohl auch er anders konnte!! Alle drei habe ich sehr gern gehabt, gerne gepflegt und habe sie gern geritten....am meisten natürlich "meine" Ina!
 
 
 
Nicht vergessen werden darf natürlich der rote Kater von meiner Oma, Chou-Chou. Da sie nur ein paar Häuser weitergewohnt hat, kam dieser oft bei uns vorbei. Er arrangerte sich hervorragend mit unserem Hund Wuschel, die zwei kannte sich ja schliesslich - zumindest was Chou-Chou anging - von klein auf.
 
 
 
 
Terry
 
Nach Wuschels Ableben sollte ein kleinerer, sanfterer Hund her - damit mein Urgrossvater mit ihm spazierengehen
kann! Der hätte nämlich Probleme mit einem weiteren Temperamentsbündel wie Wuschel gehabt, und so zog Terry aus dem Tierheim zu meinen Eltern.
 
So ein sanfter Hund....wir alle glaubten er dachte er wäre ein Schäfchen.... Terry war so ein lieber kleiner Kerl, immer sanft und lieb....er kam ganz gut mit Chou-Chou klar (das heisst, der arme Hund hatte nichts zu melden...) und hat sich prima eingefügt. Meine Mutter war seine grosse Liebe, schliesslich war sie es, die ihn aus dem Tierheim "gerettet" hatte....das hat er nie vergessen.
 
 
 
 
Benjamin
 
Da nahte aber schon der nächste Familienzuwachs in Form eines grossen Katers. Er kam, sah und blieb - trotz Hund und anderem Kater - für den Rest seines Lebens: unser Benjamin - der zuletzt gekommene.
Benny wuchs sich nach Kastration, liebevoller Betreuung, Fütterung und Zuwendung zu einem Mordsbrocken von Kater aus - gross, dick und wunderschön, war er Papas Liebling (und das, obwohl mein Vater immer behauptet hatte, er möge keine Katzen!!!!).
 
 
 
 
 
Das waren die letzen beiden Tiere, die in unserer
Weissacher Familie gelebt haben...
sie alle sind über die Regenbogenbrücke gegangen,
und alle liegen im Garten in Weissach begraben.
 
 
 
 
 
 
 
 

 

 
 
 

 



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